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Wie gesund lebt Deutschland?

Wie gesund lebt Deutschland?

‧ 17m 45s

Negativrekord: 8 1/2 Stunden sitzen die deutschen Bundesbürger:innen durchschnittlich pro Tag. Das ist eine ganze Stunde mehr als vor 3 Jahren. Die Deutschen sind zu richtigen Vielsitzern geworden. Besonders erschreckend ist, dass die jungen Erwachsenen 10 1/2 Stunden also noch einmal 2 Stunden länger, als deutsche Durchschnittsbürger:innen sitzen.
Diese und weitere spannende Daten rund um unser Gesundheitsempfinden und -verhalten wurden am 11. Oktober 2021 im DKV Report 2021 veröffentlicht. Der wissenschaftliche Leiter der Studie Prof. Dr. Ingo Froböse (Leiter des Instituts für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule Köln) spricht mit uns über die Forschungsergebnisse der...

Der Tod als Basis für neues Leben - Warum Kadaver ein essenzieller Teil des Ökosystems sind

Der Tod als Basis für neues Leben - Warum Kadaver ein essenzieller Teil des Ökosystems sind

‧ 14m 26s

Tote Tiere müssen nicht eklig sein. Im Gegenteil! Ohne sie würde das Ökosystem ihre Natürlichkeit nicht bewahren können. Sie dienen als Grundlage für neues und vielfältiges Leben. Die Natur selbst, die Wirtschaftswälder, Staatsforste und sogar die Kriminalpolizei profitieren aus der Kadaverforschung. Der Biologe Dr. Christian von Hoermann erklärt uns in dieser Folge die Wichtigkeit der Kadaverforschung sowie die neuesten Ergebnisse aus ihrer Studie im Nationalpark Bayerischer Wald.

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Stadt, Land, Fluss - Wie sich Landnutzung auf den Klimawandel auswirkt

Stadt, Land, Fluss - Wie sich Landnutzung auf den Klimawandel auswirkt

‧ 16m 14s

Eine überstaatliche Klimapolitik braucht gemeinsame Fakten.  Zu diesem Zweck veröffentlicht der Weltklimarat regelmäßig einen umfangreichen Lagebericht, in dem führende Klimaforschende aus aller Welt neue Daten zum Klimawandel zusammenfassen.

Julia Pongratz ist eine von ihnen. Sie ist Geografie-Professorin an der LMU und spricht mit uns über ihre Arbeit am IPCC-Bericht und ihre Forschung zur Auswirkung von Landnutzung auf den Treibhauseffekt.

Wir klären, wie Wälder die Atmosphäre aufmischen und Ozeane Sonnenstrahlen verschlucken. Wir stellen uns außerdem der Frage, wie Landnutzung in Zukunft aussehen kann und wie wir auf großer Ebene gegen den Klimawandel vorgehen müssen.

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Das habe ich gesehen! - Soziale Kontrolle in spätantiken Christengemeinden

Das habe ich gesehen! - Soziale Kontrolle in spätantiken Christengemeinden

‧ 36m 16s

Um das Jahr 300 gewinnt das Christentum zunehmend Anhänger:innen. Es bildet sich eine Wertegemeinde, in der die Einhaltung der Normen durch die Kontrolle von Mitgliedern stattfindet. Ein Bordellbesuch des örtlichen Pfarrers oder der Ehebruch wurden von verantwortungsbewussten Christen gemeldet und diese teilweise dafür belohnt. Dr. Des. Michael Hahn setzt mit seiner Dissertation den Grundbaustein für die zukünftige Forschung über Chistianisierung.

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Pflanzen vs. Klima – „Kampf“ der Extreme?

Pflanzen vs. Klima – „Kampf“ der Extreme?

‧ 16m 2s

Die Belege für immer häufiger und intensiver auftretende Klimaereignisse stapeln sich. Dürren, Stürme, Sturmfluten – sie alle zerstören Teile der Ökosysteme, in denen sie auftreten. Pflanzen werden von Flutwellen aus dem Boden gerissen oder schaffen es nicht mehr, sich von langen Trockenperioden zu erholen. Die Auswirkungen von Klimaextremen auf die Vegetation sind enorm. Ob sich das Pflanzenwachstum durch starke Klimaerscheinungen aber tatsächlich langfristig verringert, hat Dr. David Gampe von der Ludwig-Maximilians-Universität München mit seinen Kolleg:innen untersucht.

Wir klären den Zusammenhang zwischen Pflanzenwachstum und Klimaextremen, in welchen Regionen die Auswirkungen heftiger Klimaereignisse sich besonders bemerkbar machen und welche Rolle Kohlenstoffdioxid bei...

Überflutungs- und Hitzevorsorge – Was brauchen wir für eine nachhaltige Stadtentwicklung?

Überflutungs- und Hitzevorsorge – Was brauchen wir für eine nachhaltige Stadtentwicklung?

‧ 16m 35s

Starkregen, Überschwemmungen und Hitzeperioden – diese Auswirkungen des Klimawandels bekommen wir besonders in letzter Zeit deutlich zu spüren. Der Landschaftsarchitekt Dr. Carlo Becker hat sich bereits 2015 in dem Forschungsprojekt „Überflutungs- und Hitzevorsorge durch die Stadtentwicklung“ mit Maßnahmen gegen überhitzte Städte und Überflutungen auseinandergesetzt. In diesem Zusammenhang ist auch der Begriff der Schwammstadt eingeführt worden. Was es damit auf sich hat und was wir unter der urbanen Resilienz verstehen - das erfahrt ihr in der neuen Folge Neutron.

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Thermischer Komfort – Welche Temperatur ist optimal?

Thermischer Komfort – Welche Temperatur ist optimal?

‧ 13m 46s

Dem einen läuft der Schweiß runter, andere überzieht es mit einer Gänsehaut. Temperaturempfinden ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Da ist es gar nicht so einfach eine Temperatur zu finden, bei der sich alle wohlfühlen. Obwohl es gerade im Beruf wichtig ist, ein komfortables Arbeitsumfeld zu schaffen. Vor allem die Temperatureinstellungen in Großraumbüros sind oft veraltet und müssen überarbeitet werden. Welche Möglichkeiten es gibt das umzusetzen, untersucht Nadine von Frankenberg. Sie ist Doktorandin für angewandte Softwaretechnik an der TU München. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit thermischen Konflikten an Arbeitsplätzen, um den größtmöglichen Komfort für alle zu gewährleisten.

Habt...

Volkswille oder Populismus? – Wahrnehmung der öffentlichen Meinung in den Medien

Volkswille oder Populismus? – Wahrnehmung der öffentlichen Meinung in den Medien

‧ 18m 12s

„The people want me to build a wall!“ Populisten gibt es überall und nicht nur Donald Trump spricht gern vom Volkswillen.

Die Kommunikationswissenschaftlerin Dr. Christina Peter hat erforscht, wie wir auf solche Aussagen reagieren. Denn als soziale Wesen orientieren wir uns immer an der Meinung unserer Mitmenschen, selbst wenn wir gar nicht genau wissen, wie die Menge denkt. Wie sehr uns solche Aussagen über den vermeintlichen Volkswillen beeinflussen und wie sich das auf die Glaubwürdigkeit von Politiker:innen auswirkt – das erfahrt ihr in der neuen Folge Neutron.

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Blutwäsche als COVID-19-Therapie?

Blutwäsche als COVID-19-Therapie?

‧ 24m 34s

Ein Protein aus dem Blut zu entfernen, könnte eine neue Therapie-Möglichkeit für schwer erkrankte Covid-Patient:innen werden. Dr. Ahmed Sheriff hat mit seinen Kolleg:innen eine Behandlungsmethode eingesetzt, bei der mit einer bestimmten Form der Blutwäsche ein Entzündungsprotein aus dem Blut gezogen wird. Durch das Entfernen des Proteins soll verhindert werden, dass Entzündungsreaktionen auftreten und Organe langfristig geschädigt werden.

Wir klären die Hintergründe des Verfahrens, wie es seinen Weg von der Theorie in die Praxis gefunden hat und wie es zukünftig Corona-Erkrankten helfen könnte.

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Covid-19: Ein lebensnahes Experiment

Covid-19: Ein lebensnahes Experiment

‧ 19m 26s

In der Covid-19 Krise verstärken sich die Verhaltensunterschiede zwischen den Geschlechtern. - Das hat der PhD-Candidate Tobias Reisch aus Wien herausgefunden. Ob Kommunikation, Bewegung oder Schlaf: Männer und Frauen passen sich unterschiedlich an die Gegebenheiten der Pandemie an. Mithilfe von Smartphone-Daten konnten von Februar bis Juni 2020 die Gewohnheiten von 1,2 Millionen Menschen in Österreich untersucht werden. Wir diskutieren vor dem Hintergrund evolutionsbiologischer Gesichtspunkte, was diese quantitativ erhobenen Daten zu bedueten haben und was Politiker:innen aus ihnen für die zukünftige Krisenplanung lernen können.

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